Hallo,da dieser Fisch,zu den am schwersten zu pflegenden Malawisee Cichliden gehört,die es überhaupt gibt,hätte ich interessehalber mal gewußt,was muß ich bei einem Besatz in einem reinen Mbuna Becken beachten,wenn ich Demasonis dazunehmen und pflegen will ??? Kann ich die überhaupt erfolgreich und problemlos vergesellschaften,oder wäre da ein ja eher unnatürliches Artbecken von vorteil ??? Wer von euch hat selbst schon Demasonis in einem Mbuna becken gepflegt und kann mir da irgendwelche tipps geben ??? Grüßle conny,der immer fische pflegen will,die schwierig sind
Ich hab schon Demasoni´s gepflegt und gezogen mit vielen verschiedenen Mbunas zusammen und es gab keine Probleme bis ich Nonmbunas dazu setzte und auf ihre Futteransprüche reagirte! Da diese Nahrung den Demasoni´s zu fettig war wurden welche Dick. Da hab ich sie auf Diät gesetzt und abgegeben. Bei einem bekanten Züchter in Grimma hab ich ein 400Liter AQ gesehen mit 30 Demasonis und Labidochromis caeruleus und Maylandya estreae. Das wahr klasse!!!!!!!
Hallo ! Ich hatte auch schon mich öfters an Demasonis probiert, aber immer erfolglos. Waren auch mit Non Mbunas zusammen. Scholle beschrieb richtig, ist ein Futterproblem und ein erfahrener Züchter sagte mir der Magen - und Darmtrakt verfettet sehr schnell bei den Demasonis, da er auch ziehmlich klein ist. Mir gefallen die Tiere auch sehr gut, aber vielleicht hole ich sie mir mal später wieder. Gruß Bernd !
Andersrum ist richtig: Der Pseudotropheus demasoni hat einen längeren Verdauungstrakt als andere Mbunas! Die Nahrung muss also "einen größeren Weg zurücklegen". bis sie letztendlich verdaut ausgeschieden wird. Füttert man nun zuviel oder zu proteinreich, dann kann der lange Darm des Fisches nicht verdauen und das Tier bläht auf! Sowas nennt man dann auch "Malawi-Bloat", eine Verdauungskrankheit, die überwiegend bei Mbunas vorkommt! Erste Anzeichen sind Fressunlust und Absonderung in eine dunkle Ecke im Aquarium. Dann frisst das Tier gar nicht mehr und wird langsam dick. Bis es letztlich qualvoll verendet.
Meine Meinung: Non-Mbunas mit demasonis geht absolut nicht!! Das soll jetzt keiner böse verstehen, aber ist wirklich die Realität! Ps. demasoni braucht rein pflanzliches Futter, da kann ein Mikrogramm Fett schon zuviel sein. Ich selber musste da auch schon bitteres Lehrgeld bezahlen, als mir meine Gruppe demasoni damals nach und nach einging. Auch mit Mbunas sehe ich die Haltung als problematisch an, so das ich für ein reines Artbecken bin. Aber da gehen die Meinungen auch etwas auseinander. Ich habe halt die Erfahrung gemacht.