Hallo,die Tropheus aus dem Tanganjika See zusammen mit Mbunas aus dem Malawisee zu pflegen,kann das funktionieren ??? Da diese Tiere vom hörensagen das EXTREMSTE an Innerartlicher Aggression darstellen sollen,aber sehr schön und iteressant erscheinen,wollte ich einmal diese Frage hier in unsere Runde stellen ! Welches Für und wider gibt es zu diesem Thema ? Grüßle Conny
jein! Ja, weil ich selber Tropheus Moori, jedoch nur (noch) 1/1 in 500ltr zusammen mit Mbunas pflege und der Bock dort nicht seiner Dame nach Herzenslust nachstellen kann. Kriegt hier und da mal eine von den Pseudotropheus Greshakai eine aufs Dach.
Nein, weil die ab einer Gruppe von 12 aufwärts gehalten werden sollten! Eben um zum ersten, ihre innerartliche Aggression im Griff zu haben und zum 2. ist es ein Fisch der eigentlich nur im Rudel "artgerecht" lebt. Dann kommt noch hinzu, das es ein sehr territorialer Fisch ist, der alles zu seinem Revier macht was ich ihm als Höhle anbiete. Von daher könnte er, wenn überhaupt, eher im NonMbuna-AQ gehalten werden. Und dort aber auch nicht mit Aulonocara-Arten. Denen setzt er mit Sicherheit aufs schlimmste zu.
Sicher, es sind absolut fantastische Tiere, aber eben auch mehr schwierig. Ich glaub, dass ich mit der Zusammensetzung im Mbuna-AQ einfach nur Glück habe. Denn es sind heikle Tiere allein in der Nahrung (da fällt dann das NonMbuna-AQ schon wieder raus). Da musst du extrem aufs Futter achten.
Pickelhart ausgedrückt, lass die Finger davon! Allein der Tiere zu Liebe (Artenbecken ist das einzig beste) und auch deines Geldes wegen. Denn die sind nicht die günstigsten in der Anschaffung und es wäre traurig, wenn du dann die Hälfte ins weisse Becken schiessen müsstest.
Moin Conny ! Ich an Deiner Stelle würde auch die Finger davon lassen sie mit Malawis zu vergesellschaften. Heiko hat geschrieben ab 12 Stück im Artenbecken , ist schon richtig. Aber je mehr um so besser. Gruß Bernd !
Hallo Christine ! Ich finde Tangas bei der richtigen Trägerin ansehenswert . Bu meinst doch bestimmt die Fische ? Kleiner Spaß zum Samstagfrüh und hast schon völlig recht mit Deiner Aussage. MfG. Bernd !
Zitat von MalawifreundHallo Christine ! Ich finde Tangas bei der richtigen Trägerin ansehenswert . Bu meinst doch bestimmt die Fische ? Kleiner Spaß zum Samstagfrüh und hast schon völlig recht mit Deiner Aussage. MfG. Bernd !
Schöne Nummer Bernd! Ich stell mir gerade ne Werbung für nen Tropheus Morri Bemba Tanga vor,hehe!
Zum Thema: ich habe Tropheus Duboisi und Tropheus Morri Bemba im 200cm x 60cm x 60 cm Becken in Gruppen von 20 Stck (Duboisi) und 25 Stck (Bemba) im Becken zusammen gepflegt!
T.m.Duboisi werden ordentliche Klopfer die locker die 15 cm Marke knacken können bei guter Pflege,die innerartliche Aggression hält sich in Grenzen wenn man die Tiere gleich von klein auf in einer Gruppe pflegt!
T.m.Bemba müssen in Gruppen ab 20 Stück auf wärts gepflegt werden da sie innerartlich extrem Aggressiv sind,späteres dazu setzen gelingt nur sehr selten und endet meist mit dem Tod des/der neuen Tiere weil sie nicht von den Alpha Böcken gedultet werden! Genau so ist das herraus nehmen von Tieren aus der Gruppe gefährlich,da die Gruppenstrucktur zusammen brechen kann und dann kann der ganze Besatz hopp´s gehen!
Die Tiere mit Malawis zu vergesellschaften halte ich für nicht ratsam da zum bespiel die Morris NUR pflanzliche Kost bekommen durfen,da sie extrem schnell Magen/Darm Problem bekommen,bei nicht artgerechter Fütterung!
Zu dem werden die Morris Böcke das Becken unter sich aufteilen und wer schon mal in ein Morribecken geschaut hat weis was da los sein kann wenn die Reviere untereinander verteidigt werden,da ist ordentlich Alarm und ich glaube nicht das da selbst grössere Mbunas eine Chance haben sich grössartig zu "währen"!
Zudem ist es ratsam bei T.Morri genauso wie bei z.B Petrochromis oder Simchromis Arten nur zwei/drei Solitär Steine zusetzen da bei vielen Steinen im Becken nur Mord und Totschlag ist,da die Böcken dann das ganze Becken als ihr Revier sehen und das dann auch verteidigen und die anderen Tiere angreifen und auch mal schnell töten!
Wie gesagt im Artenbecken ist die Pflege kein Problem von der Pflege mit Malawis rate ich ab!
Moin moin, ich habe einen Züchter in Kiel der sowohl Malawis wie auch Tropheus züchtet. In seinen Zuchtbecken für Tropheus tummeln sich ca 30-40 Tiere pro Art pro Becken, dann fühlen sich einigermassen wohl, (seine Aussage). Er verkauft ab einer Menge von 10 Tieren und rät dringend von einer Vermischung der Seen ab. Da ziehen selbst Malawis, bis auf die großen Jäger, meistens den kürzeren.
ganz so extrem sind meine Erfahrungen mit Tanganjikas und Malawis nicht gewesen: Ich hatte jahrelang in einem 300-l-Becken etwa 15 Duboisis, die sich immer mal wieder vermehrt haben, zusammen mit Mbunas gehalten. Das ging lange Zeit gut, insbsondere haben sich die Duboisis und die Mbunas gegenseitig in Ruhe gelassen. Nur funktionierte dann nach etwa 3-4 Jahren die Duboisi-Gruppe mit der Folge nicht, dass ein Bock Stück für Stück alle Artgenossen gekillt hat. Von der Ernährung her waren die Duboisis bei weitem nicht so empfindlich wie oft dargestellt. Sie haben mit den Mbunas alles gefressen inkl. fischiges Frostfutter, ohne Darmprobleme zu kriegen. Natürlich gab es auch immer wieder viel Pflanzliches. Mag sein, dass die Mooris da sensibler sind!? Mein Fazit: Ich habe erfahren, dass man, wenn man so scharf drauf ist, durchaus Duboisis mit Mbunas halten kann. Insbesondere die Jungen Duboisis sind mit ihrem Punktmuster sehr schön anzusehen.
Hallo,Leute ich Danke Euch erstmals für eure Tipps. Wenn mich das Tropheus Feuer einmal packen sollte,dann würde ich die EXTRA pflegen und NICHT mit meinen Malawis zusammen. Grüßle Conny