also ich finde deine frage gut. ich selber habe auch Mbuna und nonMbuna in meinem becken ich habe ein paar steinaufbauten drin wie man ja auf den fotos meines beckens sehen kann und in der mitte habe ich noch genug freien schwimmraum. mein becken ist zwar nicht das größte aber bis jetzt habe/hatte ich noch keine probleme damit. füttern tue ich beide arten von futter, kla holen sich die nonMbunas auch pflanzliches futter und umgekehrt aber bis jetzt klappt das alles ganz gut. in meinem alten becken habe ich sogar sehr viel frostfutter gefüttert (rote mückenlarven, rinderherz) , welches auch meine Mbunas gefressen haben, aber trotzdem nie probleme gehabt. ich bin jetzt mal gespannt wie die anderen das sehen.
als ich die Demasonis, Ps. Acei und Yellows noch mit in meinem Non Mbuna zusammen im Becken sitzen hatte, hatte ich in der einen Hälfte des Beckens mehrere Steinaufbauten und Reviere für die Mbunas und in der anderen Hälfte mehr Schwimmraum und freie Sandflächen für die Non Mbunas gelassen. Das ging eigentlich ganz gut.
Zum Futter: Um gerade die empfindlichen Demasonis nicht zu gefährden gab es fast ausschließlich pflanzliche Kost. Oder ich habe die anderen Futtersorten mit Spirulina gemischt, das ging dann auch. Lebendfutter gibt es erst, seit ich die Mbuna´s (bis auf die Acei´s) aus dem Becken raus genommen habe.
Seit gut 10 Jahren halte und züchte ich jetzt Malawis und meine Erfahrung ist leider .: die meisten Nonmbunas sind unterdrückt und mit der Zeit wird´s schlechter und schlechter. Aber manche können ganz gut mit Mbunas leben.
Hallo Volker, ich bin auch für eine Trennung von mbunas und nonmbunas. Wie schon öfter von mir kritisiert, ist die einrichtung, das Futter und das verhalten beider Arten so verschieden, dass ich es selbst nicht mehr tun würde. Ich bin der Meinung, dass wenn ich Malawis wirklich naturnah pflegen möchte, sollte das berücksichtigt werden. Wie der Scholle schon schreibt, leidet meist eine Art drunter, außer ich hab nen Riesen Tank, und dann steht immer noch die futterfrage im Raum.
Bei meinen versuchen zB.Aulos o. Placi´s mit Mbunas zu halten, stellte sich eine Farbveränderung der Tiere schon nach 2-3 Wochen ein. Aber mit zB. Protomelas "Boazulu" oder Pr.spilonotus ist keine verschlechterung zu erkennen gewesen. Wie in allen Lebens-situationen oder so kann mann sagen .: Mbuna ungleich Mbuna und NonMbuna ungleich NonMbuna .: Mensch ungleich Mensch usw
Morgen Volker ! Seid dem ich Malawis zieheund das sind 18 Jahre , sind beide Arten zusammen ohne irgendwelche Probleme. Futter gibt es ja zur genüge , was beiden Arten gerecht wird und die Becken lassen sich auch dem entsprechend einrichten. Gruß Bernd !
also früher ganz zum anfang habe ich auch mbunas und nonmbunas zusammen gepflegt,was aber nicht gut ging da ich ziemlich aggeressive mbunas hatte und die haben die nonmbunas immer unterdrückt.ich habe dann die aggeressiven mbunas verkauft an jemanden der nur mbunas hält und sie dann durch kleinere nicht so aggeressive mbunas ersetzt.das hat dann auch gut funktioniert. ich habe mir dann aber trotzdem ein zweites becken angeschafft und mbuna und non mbuna getrennt.erst dann habe ich gesehen wie unterschiedlich die verhaltensweisen beider arten doch sind.ausserdem muss ich jetzt nicht mehr auf die futteransprüche beider arten achten.
Meistens können sich Non Mbunas nicht so gut entfahlen und zeigen nicht ihr Farbkleid in voller Pracht. die Mbunas haben einfach ein aggressiveres Verhalten. Non Mbunas benötigen Frostfutter. Mbunas verfetten jedoch im lAufe der Zeit was wiederum ihre Lebenserwartungen senkt. Non Mbunas benöötigen viel Schwimmraum. Mbunas am Besten fast das ganze AQ voller Steine da sie sich den großteil des Tages jagen und es sonst schonmal sehr arg ausgehen KANN!!!
ich halte von der Vergesellschaftung daher nicht viel und das waren nur ein paar Beispiele.
ZitatIn meinem Thread f9t2418p28814-sind-wir-hongis-oder-was.html frage ich nach der genauen Art eines speziellen, wahrscheinlich ein Cynotilapia, der mein Becken voll dominiert ! Der kleine Sack verjagt selbst die großen Protomelas und hat den kompletten mittleren Bereich des Beckens - dort ist seine Höhle - für sich vereinnahmt. Jeder, der der Höhle zu nahe kommt, wird angegriffen. Fast jeder, der sie überschwimmt, bekommt es mit ihm zu tun. Voll der Terrorist
Die Folge daraus ist, dass sich alle Mbuna in den Lochsteinen verkriechen und sich die NonMbuna in der Nähe der beiden HMF links und rechts aufhalten und sich nur noch an der Scheibe entlangt auf die andere Seite trauen.
Deshalb habe ich ihn eben aus dem Becken genommen und prompt ist wieder normales Leben im Becken. Alle schwimmen durcheinander und alle trauen sich wieder über "seine" Höhle zu schwimmen, statt nur am Rand des Beckens entlang zu huschen.
Hi Volker,
genau aus diesem Grunde habe ich mich von den Socolofis und den Lambardois getrennt. Beide Arten haben ein ähnlich territoriales und agressives Verhalten gezeigt. Und ich glaube deshalb mag ich die Non Mbuna lieber. Weil sie eben nicht territorial und folglich weniger agressiv sind.
Seit die Mbunas raus sind aus dem Becken, ist jedenfalls Ruhe eingekehrt. Und in der Paarungszeit gibt es auch ohne Mbunas innerartlich genug Bewegung im Becken. So dass außerhalb dieser Zeit ein bisschen Ruhe allen Fischen ganz gut tut. Im übrigen hatte ich auch das Problem, dass sich ein Lombardoi genau in der Mitte des Beckens sein Revier eingerichtet hatte und alle Fische in die Ecken gejagt hatte. Das Problem konnte ich lösen, indem ich die Einrichtung etwas verändert hatte und der Lombardoi sich seine neue Höhle am Rand des Beckens gesucht hatte.
ich habe vor vielen vielen ... Jahren mit Mbunas angefangen. Mit der Zeit ahtten es mir dann die Aulonocara Arten angetan und ich habe versucht, die Tiere gemeinsam zu halten - ging bei mir nicht wirklich gut. Das streng territoriale Verhalten der Mbunas machte es Neuankömmlingen schwer, sich zu integrieren. Da ich gern mal den Besatz umstelle oder neue Arten in den Bestand einfüge, bin ich zu den Non-Mbunas gewechselt, wo dies bei mir absolut problemlos geht. Bei geeigneter Einrichtung des Beckens, richtiger Fütterung und passender Artwahl ist sicher auch die gemeinesame Haltung von Mbunas und Non-Mbuns möglich. Die 'Yellows' sind sehr gut in ein Non-Mbuna Becken integrierbar. Dennoch denke ich, dass man gerade Aulonocara, Copadichromis oder Lethrinops Arten nicht mit lebhaften Mbunas vergesellschaften sollte.
Anmerkung: trotzdem rate ich davon ab, da ich nicht viel füttere..und meine Yellows die ich nun abgegeben habe total bullig von der Form her waren, ich würde sagen es ist eine Frage der Zeit. da sie auch besonders gierig sind..